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Ordnung beginnt im Kopf: So hängen Außen & Innen zusammen

Ich werde oft gefragt, ob ich immer ordentlich bin. Die ehrliche Antwort? Nein. Ich bin ein Chaot – aber mit System. Ordnung zu halten fällt mir schwer. Ich habe keine festen Aufräumroutinen und mein Alltag ist oft so trubelig, dass ich mir erst am Ende der Woche die ganze Wohnung vornehme. Aber Ordnung schaffen? Das kann ich verdammt gut. Durch mein System Zuhause ist das Ganze schnell erledigt & quasi ein “no brainer” für den ich nicht viel Energie brauche.

Ich liebe das Gefühl, wenn wieder alles an seinen Platz wandert. Es ist, als würde gleichzeitig auch in meinem Kopf wieder Ruhe einkehren. Genau dieses Gefühl ist es, über das ich heute sprechen möchte. Denn das, was in deiner Wohnung sichtbar ist, ist oft auch ein Spiegel deiner Innenwelt. Umgekehrt wirkt sich äußere Unordnung immer auch auf dein Denken, Fühlen und Entscheiden aus.


Chaos ist wie eine stille To Do Liste

Wenn du durch einen unordentlichen Raum gehst, passiert innerlich etwas mit dir. Auch wenn du es nicht bewusst wahrnimmst, scannst du die Umgebung.


Dein Gehirn sendet ununterbrochen Reize:

💭 „Das müsste ich mal wegräumen.“

💭 „Hier sollte ich mal ausmisten.“

💭 „Das sollte ich noch wegbringen“


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Unordnung wirkt wie eine stille To-Do Liste. Sie kostet dich Energie & Fokus, selbst wenn du gar nicht aktiv wirst.

Ein typisches Beispiel: Du willst dich an deinen Schreibtisch setzen und eine Aufgabe erledigen, für die du Konzentration brauchst. Aber auf dem Tisch liegt noch Post, ein halb geleertes Wasserglas, Notizzettel, ein Ladekabel, ein Buch, das du „noch lesen wolltest“, und irgendwo dazwischen liegt dein Laptop. Bevor du überhaupt anfangen kannst, beginnst du, aufzuräumen. Erst mal die Fläche frei machen. Vielleicht noch kurz durchlüften. Noch schnell die Tasse in die Küche. Und schon ist wieder eine halbe Stunde vergangen und du hast noch gar nicht richtig angefangen.

Warum? Weil dein Gehirn erst Klarheit im Außen schaffen will, bevor es sich auf Klarheit im Innen konzentrieren kann.

Im Gegensatz dazu kann ein aufgeräumter Raum richtig wohltuend sein. Du wirst nicht ständig an Dinge erinnert. Du kommst besser zur Ruhe. Du findest schneller, was du brauchst. Und dein Kopf bekommt Platz für das, was jetzt gerade wirklich wichtig ist.


Dein Zuhause spiegelt deine Innenwelt

Wenn in deinem Inneren Chaos herrscht und du in deinem Kopf permanent 15 Tabs offen hast, du durch schwierige Lebensphasen gehst oder gerade überfordert bist – dann spiegelt sich das oft in deinem Zuhause wider.


Dein Zuhause ist wie ein Spiegel deiner Innenwelt:

🏠 Es zeigt, was du kaufst, was du behältst und was du ignorierst.

🏠 Es zeigt, wo Entscheidungen ausstehen oder aufgeschoben werden.

🏠 Es zeigt wie viel Energie du dafür aufbringen kannst, es dir zu Hause schön & gemütlich zu machen.


Denn Ordnung, braucht Kapazität. Und wenn die gerade für ganz andere Themen draufgeht (emotional, mental, organisatorisch), bleibt oft einfach keine Kraft für das Außen übrig.

Genau deswegen ist es so wichtig, dass du es dir so einfach wie möglich machst. Denn es wird immer Phasen geben, in denen das Leben “einfach viel” ist, in denen dein Fokus woanders gebraucht wird & eben keine Energie übrig bleibt Zuhause große Aktionen zu verwirklichen. Genau dann zahlt es sich aus, wenn du zuvor Klarheit geschaffen hast.


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Der erste Schritt beginnt im Kopf

Um dir ein Zuhause zu schaffen, in dem du zur Ruhe kommen & deine Batterien aufladen kannst kannst, ohne unendlich viel Zeit ins Aufräumen investieren zu müssen, ist eine grundlegende Veränderung im Innen notwendig. Du darfst die Entscheidung treffen dich von altem Ballast zu trennen. Denn die Basis für dieses entspannte Zuhause ist der bewusste Prozess des Ausmistens und Loslassens. Erst diese Entscheidung macht den Weg frei für echte Veränderung. Sie ist der Ausgangspunkt für alles, was folgt: Für das Ausmisten, für das Neustrukturieren, für das Vereinfachen deines Alltags.

Denn Ausmisten bedeutet: Du setzt dich aktiv damit auseinander, was du wirklich brauchst und was dich belastet. Du triffst bewusst die Entscheidung, dich von allem zu trennen, was nicht mehr dient – ob das materielle Dinge, alte Glaubenssätze oder Gedankenmuster sind. Dieser Prozess ist ein innerer Wandel, der Voraussetzung dafür ist, dass dein Zuhause zu einem Ort der Ruhe und Klarheit wird. Erst wenn du innerlich bereit bist, loszulassen, kannst du die äußere Umgebung verändern.


Dabei darfst du dir einige Fragen stellen:

❔Welche Dinge nutze ich regelmäßig?

❔Welche Dinge erfüllen mich mit Freude?

❔Was ist eigentlich nur Ballast?


Je mehr du dich in diesem Prozess des Ausmistens übst, desto leichter wird es. Du vereinfachst nicht nur dein Zuhause, sondern auch deinen Alltag.

Und ja, beim Loslassen kommen Themen hoch. Oft hängen Emotionen an den Dingen: Erinnerungen, Sicherheitsgefühle, Statussymbole. Deshalb ist dieser Prozess manchmal anstrengend, aber immer heilsam. Wenn du lernst, Besitz nicht als Teil deiner Identität zu sehen, sondern als Werkzeug, das dich unterstützen darf, wird Ordnung plötzlich leicht. Du schaffst ein Zuhause, das dich stärkt statt stresst.


Fazit & Impuls für dich

Ordnung im Innen und Ordnung um Außen hängen untrennbar zusammen. Weniger Dinge bedeuten weniger Reize, weniger Zeitaufwand, weniger Stress und mehr innere Ruhe. Und denk dran: Du musst nicht mit der emotionalen Kiste aus dem Keller anfangen. Fang da an, wo es leicht ist.


→ Nimm dir einen Beutel und geh einmal durch die Wohnung: Welche Dinge kannst du ohne Nachdenken direkt entsorgen oder verschenken, weil du sie weder nutzt noch vermisst?

Danach spür mal rein. Wie fühlt sich das an?


Du willst loslegen, weißt aber nicht, wo du anfangen sollst? Mein 0€ Ausmist-Guide zeigt dir die ersten Schritte.


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